Rauchmelderpflicht



Die DIN 14676 dient aktuell in insgesamt 13 Bundesländern als Grundlage für die Rauchmelderpflicht. Der Einsatz von Rauchwarnmeldern dient in erster Linie der frühzeitigen Warnung von Personen vor Brand und Brandrauch. Sie bietet aber keinen Schutz vor Sachschäden. Für den Einbau besteht keine Zertifizierungsverpflichtung, jedoch sollte auf einen sachkundigen Errichter geachtet werden.

Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen-Anhalt
Sachsen
Schleswig-Holstein
Thüringen
Niedersachsen
Brandenburg
Bayern  ( für alle Neubauten die ab 01. Januar 2013 errichtet werden für Bestandsbauten bis zum 31.12.2017 )
Nordrhein-Westfalen
Baden Württemberg
Berlin


Ausschließlich Rauchmelder, welche der EN 14604 entsprechen, dürfen genutzt werden. Diese sind so anzubringen, dass Brandrauch bereits in der Entstehungsphase zuverlässig erkannt wird.


Die DIN 14676 regelt die Planung, den Einbau, den Betrieb und die Instandhaltung von Rauchwarnmeldern für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung.
Die Rauchmelderpflicht gilt also auch für folgende Räume:
  • Freizeitunterkünfte und Ferienwohnungen
  • Beherbergungsbetriebe mit max. 11 Gastbetten
  • Containerräume
  • Hütten und Gartenlauben
  • Flure und Gänge mit gesonderter Brandlast (z.B. Elektrogeräten)

Zu überwachen sind:

  • Kinderzimmer,
  • Schlafbereiche
  • Flure
  • Rettungswege
  • Bei offenen Gegebenheiten mit mehreren Geschossen ist auf der obersten Ebene ein Rauchwarnmelder zu installieren.